Ich bin der König der Triadaaaa!

Liebe Community, werte Mitspieler und jene, die es noch werden wollen,

heute folgt das zweite Lied des Bardenwettbewerbes der ersten Triader Löwenkämpfe.

Nach Absprache mit dem Spieler hinter Phredric Nelius, welcher bedauerlicherweise aus Zeitgründen Evergore aufgeben musste, dürfen wir den gesamten Post zu seinem Beitrag heute veröffentlichen.

Falls euch dieser Text, zu Recht, dazu animiert hat, euch anzumelden, könnt ihr das hier tun.

Lange Rede, kurzer Sinn, hier nun der Auszug:
„Ha! Wenn ich deinen Humpen da leeren würde, könnte ich meinen Beitrag zu diesem Spektakel gar nicht mehr leisten, was Krawallrik?“ schmatzte Phrederic mit energischem, rhythmischen Klatschen seiner Hände“.
„Ich heiße aber einfach nur Alrik, so wie meine Mama mich immer nennen tut“ blubberte der tumbe Riese links neben dem rotgewandeten Adepten und süppelte weiter an seinem Bembel, der beinahe so groß wie ein Arzneikürbis war.
Da krächzte eine Stimme hinter ihm hervor „Also ich halt ja nicht so viel von zwergischen Singstimmen, die klingen ja immer so ernst“.
Phredric ließ seinen Kopf nach vorn und in seine Handflächen sinken.

„Das liegt eventuell daran…“ grunzte Phredric zwischen den Fingern hervor, der vetteligen Mutter vom hünenhaften Humpenvernichter entgegen, „…dass Bantia eben auch ein ernstes Lied nämlich eine Ballade vorgetragen hat, die uns alle dazu anregen soll, unser Leben leidenschaftlicher und in vollen Zügen zu genießen“.
Die klatschende Menge in der weit geschnittenen, aber für derartige Massen wie heute kaum ausgelegte Taverne verebbte wie der Nachhall eines Donners und ließ der Zwergin Zeit sich in Sicherheit zu bringen. .

„Also ich mag ja lieber so Tanzmusik Phridolin“ knarzte die mumienhafte Alte wie eine knarrende Tür nervtötend hervor.
„Ich heiße Phreeeeedric“ deutete der Magier seiner Begleitung, mit möglichst simplistischer Betonung, und versuchte nicht nur lautmalerisch, sondern auch mit einem auseinanderziehen seiner beiden Zeigefinger das E in seinem Namen ausdrücklich zu betonen.

„Da kommt noch ein Zweeeeerg – Öhöhööööööö“ grölte der Muskelberg und jubelierte lautstark mit wedelnden Handbewegungen, wobei er – erneut – Unmengen an Gerstensaft über dem Adepten verschüttete. Dieser griff sich in den Wuscheligen Haarschopf und zischelte zwischen den Zähnen resignierende Laute hervor „Ich hätte mich zu Aeryn setzen sollen, ich hätte nicht ein Dutzend wildfremde Leute auf dem Marktplatz bitten sollen für Stimmung zu sorgen“.

„STIMMMMUUUUUUUNG“ blökte der kognitiv beeinträchtigte, aber umso besser gelaunte Sohn der Alten nun präventiv hervor, während raunend und sich vermehrt in sich kehrend nun der Rest der illustren Gesellschaft Fridolin Blitzkopf und seinem Beitrag auf sich wirken ließen.

Auch Phredric riß nach dessen Vortrag erstaunt die Augen auf und zelebrierte wie der Großteil der Beiwohnenden mit einem respektvollen Nicken die schwere, philosophische Kost des Zwergen.

„Scheiße“ realisierte Phredric „Ich glaube jetzt bin ich echt dran“. Er blickte rüber zu Athavar, welchem der Zwerg zuwank, und lauschte dem Klatschen der Menge, mit dessen motivierenden Brausen er sich auf die Beine hob und auf die Tribüne schob.

Den ansässigen Musikern brabbelte er kurz ein paar Instruktionen in die Ohren, welche sie nur mit Nicken und kumpanenenhaften Klopfern auf die Schulter des drahtigen Nicht-Barden quittierten. Die Musiker begannen, mit stillosen aber taktvollen Paukenschlägen und einfacher Melodie, welche man als Hintergrundgeräusch wahrscheinlich den ganzen Abend über ertragen könnte. Dann schleifte Phredric sich zurück in die Mitte des Podests und hob die Stimme herausfordernd:

„Hallo Agia Triada! Seid ihr schon voll?“

Die Frage wurde mit allgemeinem Gröhlen, Stampfen und Klatschen quittiert, welches der Adept mit feixendem Lachen und rhythmischen Händeklatschen absegnete.

„Voll gut drauf mein‘ ich natürlich! Scheiße auf was für Ideen kommt ihr hier eigentlich nach ein paar Humpen?“

HUMPEEEEEEN tönte der trunkene Tresenfeger mit schwankendem Bempel und wedelndem Arm. Ein paar Feierbolde stimmten in den Ruf mit ein und stampften mit dem Schlag der Pauke

„Hahaha! Ich hab es nicht so mit der feinsinnigen Lyrik, deswegen müsst ihr mir jetzt echt mal mit eurem gleichmäßigen Klatschen aushelfen, in Ordnung?“ grinste der Adept in die Menge und hob die Hände über den Kopf um dem monotonen Hämmern folgend seine Hände selbst einen Beitrag zum allgemeinen Klatschen leisten zu lassen, während der größte Bruchteil der übrigen Gäste, insbesondere eine ausgewählte Schar an von Phredrics Begleitern mit der Inbrunst des Branntweins klatschten, johlten und wippten.

Mit zufriedenem Lachen wedelte Phredric seine Rechte zu Aeryn, die er in der Menge erspähte, und sang dann laut dem Takt folgend drauf los:

Ich bin der König der Triadaaa
Bin‘ der Prinz der Nachtigaaaaaall
Ich find‘ regieren zwar voll scheiße
Doch Laune macht es allemaaal

Mein Schloss liegt zwischen Wein und Wahnsinn,
und die Lyrik – halt‘ ich klein
Den Thron bau‘ ich aus leeren Krügen
Wie könnt‘ mein Antlitz schöner Sein?

Von der Tribüne winkt der Medicus
Der weiß genau ich – bin bald dran
Doch hebt er noch seinen Becher zum Gruß
Und ich fang‘ mit euch zu singen an

Ich bin der König der Triadaaa
Bin‘ der Prinz der Nachtigaaaaaall
Ich find‘ regieren zwar voll scheiße
Doch Laune macht es allemaaal

Die Menge flippte den Refrain singend, krakeelend und trinkend aus, während Phredric schnell nach einem Schnaps neben sich griff, welcher ein Suffkopp neben sich auf dem Tisch hatte stehen lassen, und ihn sich hinter die Binde goß.

„Aaaaaaah liebe Agia Triada, so schmeckt uns dass ja?“

Die Zwischenfrage wurde erneut mit einem rhythmischem Gegröhle, Jubelei und gemeinschaftlicher Zwanglosigkeit, oder völligem Rückfall in animalisches Instinktverhalten beantwortet.

Die ersten Krüge sind schon alle
Doch trunken – bin ich nicht sehr
Die Schankmaid schaut mich bitter an
Kommt beim Zapfen nicht hinterher

Von der Tribüne stolpert mein Medicus
Und gießt sich selber – den Becher voll
Jetzt holt mich doch die Lyrik ein
Und steckt mir dass ich singen soll

Ich bin der König der Triadaaa
Bin‘ der Prinz der Nachtigaaaaaall
Ich find‘ regieren zwar voll scheiße
Doch Laune macht es allemaaal

„Kommt schon Leute“ feuerte der Bradstifter die angefichte Horde in Feierlaune an:

„Einer geht noch… begann er
„Einer geht noch rein!“ rastete die Menge, und über allem der bembelbewehrte Riesenbeleibte, aus.

„Einer geht noch…“
„Einer geht noch rein!“

Ich bin der König der Triadaaa
Bin‘ der Prinz der Nachtigaaaaaall
Ich find‘ regieren zwar voll scheiße
Doch Laune macht es allemaaal

Ich bin der König der Triadaaa
Bin‘ der Prinz der Nachtigaaaaaall
Ich find‘ regieren zwar voll scheiße
Doch Laune macht es allemaaal

„Dankeschöööööön Nachtigall!“ blökte der Magus der Menge zu und wedelte mit der Rechten als würde einen Nagel in die Wand schlagen wollen.

Dann schlenderte er, halb weiter zum Rhythmus der spielenden Musiker,welche den vorigen Takt in ein ein genußvolles Volkslied überführten. Er verneigte sich ausgiebig vor Athavar als Gastgeber, und nahm einen weiteren Klar Gebrannten von einem Zelebranten entgegen. Dann schlug er einige Male in einen Handschlag mit etlichen wildfremden, stark betrunkenen Gästen ein und quetschte sich zum Tisch von Aeryn und Tilion durch.

„Hahaha!“ ließ er sich auf einen Platz neben Aeryn fallen, während etliche Hände ihn grüßend auf den Rücken schlugen und Tatschten. Dann wandte er sein Gesicht der Gnelfe zu, im selben Ausmaß wie der Rest der Anwesenden sich einander, Speis und Trank widmeten „Das war einfach eine geniale Idee, sich mal unter die Leute zu mischen“.

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Ein Kommentar zu „Ich bin der König der Triadaaaa!

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