Die Schlacht

Es ist wieder soweit. Heute werden wir euch das erste Gedicht aus dem Bardenwettbewerb der ersten Triader Löwenkämpfe vorstellen, vorgetragen von Fridolin Blitzkopf. Viel Spaß beim Lesen dieser tiefsinnigen Poesie und einen guten Start ins Wochenende!

Die Schlacht

Im Norden die Lichten, im Süden die Dunklen.
Reihe für Reihe aufgegliedert, für die Schlacht bereit.
Keiner zittert, keiner wankt.
Fest im Glauben, im glauben zu siegen, den anderen zu richten, zu zermalmen, zu vernichten.
Ein Signal, ein leises Grollen, Bewegung in den Reihen, Schritt für Schritt.
Im Norden die Lichten, im Süden die Dunklen, die Schlacht beginnt.

In der Mitte, die Schlacht, der Wille zu siegen, zu gewinnen, zu erniedrigen, zu verteidigen, zu zerstören, zu beweisen.
In mitten der Schlacht, das Blutvergießen, das Sterben, das Verstümmeln, der Schmerz, die Hilflosigkeit, die Angst, die Gewissheit, die Erkenntnis, die Wut, die Trauer, der Hass, die Verzweiflung, die Panik, die Auslöschung.
In der Mitte die Schlacht, die Toten, die Verstümmelten, die Wimmernden, die Stille.

Die Schlacht vorüber, das Morden vorbei, der Glaube vor einer Prüfung, war es richtig, war es falsch?
Warum das Ganze, das Töten, das aufeinander Einschlagen?
Was ist der Sinn, das Gute, das Böse
Die ist Schlacht vorüber, Im Norden die Lichten, im Süden die Dunklen.

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