Liga

Die Liga der praktischen Handwerkskünste

Die südlichen Lande, etwa 900 Jahre in der Vergangenheit

Die Liga artorum mechanicarum (zu deutsch: Liga der praktischen Künste) war eine alte Vereinigung von Handwerkern und Händlern in Reichen des Südens. Als artes mechanicae oder praktische Künste wurden Fertigkeiten bezeichnet, die dem unmittelbaren Broterwerb dienten.

Zu diesen zählten zwei Bereiche. Einmal die armatura, die Berufe des Handwerks und die Berufe der bildenden Künste sowie Baukunst (Arbeiten in Stein, Holz, Metall, Waffenkunst, Bildhauerei, Malerei, Architektur). Den zweiten Bereich umfassten die agricultura (Landwirtschaft) und das lanificium (Bekleidungshandwerk). Zu den letztgenannten Künsten zählten u.a. die Schneider, Gerber und Schuster.

Viele der Mitglieder gehörten dem Plebs (dem einfachen Volk) an. Die Führungsschicht dagegen bestand aus hochrangigen Adeligen, zu denen unter anderem auch Marcus Licinius Crassus gehörte, der später zum Konsul ernannt wurde und später das Triumvirat mit Julius Cäsar und Pompeius gründete.

Erkennungszeichen dieser glorreichen Vereinigung war der sogenannte anulus principatus (Ring der Macht). Jedoch hatten nur Führungspersonen solch einen kostbaren Ring, sodass sich die Mitglieder nicht untereinander kannten, die Oberen aber eine gewisse Berühmtheit erlangten. So konnte niemand die wahre Macht der Liga einschätzen. Doch während die Jahre dahin gingen und die alles verzehrende Zeit an der Macht dieser Verbindung nagte, geriet die Liga immer mehr in Vergessenheit.

Dunladan, die Gegenwart

Einige Handwerker, Händler und Jäger fanden sich immer öfter zusammen, um über vergangene Zeiten zu konferieren. Sie besannen sich der damaligen elitären Macht der Liga. So beschlossen sie sich zu vereinigen, die Liga der praktischen Künste neu auferstehen zu lassen und sie zu neuer Größe zu führen. Allerdings sollte sie diesmal in Gleichheit aller Mitglieder erwachsen. Dabei spielte es keine Rolle welcher Völker die neuen Mitglieder angehörten, so lange sich ihre besonderen Künste und Fähigkeiten ergänzen.

In einer wunderschönen flussreichen Gegend siedelten sie sich an. Aus dieser Siedlung ging die heutige Stadt Luanda hervor, welche sich in Zukunft zu einer der einflußreichsten Metropolen Dunladans entwickeln soll. Inzwischen wird die Stadt Luanda nicht nur von der Liga als Heimat betrachtet. Die städtischen Waren aus vorzüglicher Handwerkskunst kann man aber nicht nur in Luanda kaufen. Auch am Marktstand in der Hauptstadt Eleorath werden viele Waren zum Verkauf feil geboten und das auch für Besitzer spärlich gefüllter Goldsäcke. Dieser Stand trägt den Namen Marktstand der „Schimmernden Wasser von Luanda(einfach über die Suchfunktion des Evergore-Forums im Handelsposten zu finden) und soll die Händler von Luanda auch in weiter Ferne an ihre Heimat erinnern.

Die Mitglieder der neuen Liga investieren gern ihr Erschaffenes, ebenso wie Jagdbeute, in ihre Gemeinschaft um ihr zum Erfolg zu verhelfen. Das garantiert ihnen sichere Unterkünfte, gute Arbeitsplätze, benötigte Materialien zur steten Entwicklung ihrer Fähigkeiten und Ausrüstung für ihre beliebten Jagdstreifzüge.

Unser Jagdgebiet ist Spartas Blumengarten auf 118:100.