Wächter des Schicksals

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Wenn Lichtes fällt, wenn Dunkles ´springt,
wenn Leben vergeht und Tod Leben bringt,
taucht etwas aus dem Finst‘ren auf
und das Sterben nimmt seinen Lauf.

Habt Acht, ihr Freien, die Welt ist in Not,
Jäger sind Gejagte, klares Wasser fließt Rot,
Licht und Dunkel trachten euch nach dem Leben,
die Wächter allein können Euch Hoffnung geben.
Mit den Kindern des Schicksals geht auf die Reise,
sonst ereilt euch der Tod auf grausame Weise

Die Wächter des Schicksals

Wenngleich vor uns nur Ungewissheit liegt,
wird das Schicksal uns leiten.
Wir werden nicht verlassen auf den gewundenen Wegen der Zeiten wandeln,
denn es gibt kein Licht ohne Dunkelheit
und keine Schöpfung wird je ihren Weg verlassen.

 

Seit Anbeginn der Zeiten liegen die Zehn und ihre Anhänger in einem Konflikt ohne ersichtliches Ende.

Licht gegen Dunkelheit. Gut gegen Böse. Ordnung gegen Chaos. In den erbitterten Kämpfen um den Sieg einer Seite sind in vielen Jahrhunderten, viele Geschöpfe ums Leben gekommen. Eine Schlacht folgte auf die nächste und Frieden rückte mit den Dekaden in eine ungreifbare Ferne. Die Sterblichen neigen dazu die Welt in Schwarz und Weiß zu tauchen, ein jeder Macht eine Gesinnung zuzuordnen, obgleich die Grenzen oftmals in einem Grau verschwimmen. Licht. Dunkelheit. Gut. Böse. Ordnung. Chaos. Nichts davon kann existieren ohne, dass das andere seinen Platz in der Welt besitzt und so lange sich dieser Wahrheit verschlossen wird, wird es keinen Frieden geben.

Es gibt ein Gleichgewicht in der Welt. Zerbrechlicher, als jedes Glas und doch unnachgiebiger, als jeder Schild. Ein Schicksal für jedes Geschöpf, jedes Wesen, ganz gleich ob dunkel oder licht, was es zu erfüllen gibt. Etwas braut sich zusammen und droht Alles, was wir kennen aus den Fugen zu reißen und unter sich zu zermalmen. Aber wir werden hier sein. Wissend. Wachend. Wartend. Wir lassen nicht zu, dass das Gleichgewicht abermals gefährdet wird.

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