Luanda

[Koordinaten – 118:96]

Bereiche der Ratsmitglieder:

Nahkampfwaffen: Herodor
Fernkampfwaffen: Graf darayfelan
Feilscher und HWM: Graf Thorgas
Essenzen: Barbolin
Handel und Verkauf: Erzherzog arquero
Schwere Rüstungen und Schilde: Elikabu
Leichte Rüstungen und Kleidungen: Graf Ismane
Stadtaufbau, Konstruktion: Graf Thorgas
Bauteile und Steine/Ziegel: Graf Thorgas
Diplomatie und Königreich: Raschdiklinn
Erze und Hölzer: Raschdiklinn
Anlässe: Raschdiklinn
Anwerber und Betreuer: Khaldun, Raschdiklinn, (vollamtlich vakant)
Herold (PR-Chef): vakant
Forum: Herodor (Raschdiklinn)

Am südlichen Ende des gewaltigen Mykalgebirges liegt die wunderschöne Stadt Luanda. Umrandet wird das Gebirge von den zahlreichen Nebenseen des großen Sees Pelagius, auf den man von den Zinnen der Stadtmauern Luandas einen guten Ausblick hat. Diesen Seen hat es die Stadt Luanda auch verdanken, dass sie permanent in einen florentinerroten Schein getaucht wird, was durch eine merkwürdige Lichtbrechung in den Seen entsteht.
Nach Osten hin erstreckt sich ein weitläufiges Ebenengebiet das von sanften Hügeln und geringer Bewaldung geprägt wird. Dort finden auch meist die Jagden der Bewohner der umliegenden Städte statt, da dort sehr viele verlorene Seelen, wilde Tiere und andere Monster hausen.

Jeder Besucher Luandas verfällt zwangsläufig in ehrfürchtiges Staunen wenn er den breiten und gepflasterten Weg, der sich in Serpentinen auf das Hochplateau auf dem Luanda thront hinaufwindet, begeht. Aus der Perspektive die man hat, wenn man diesen Weg benutzt um in die Stadt zu gelangen wirken die rot glänzenden Stadtmauern geradezu gewaltig, sie scheinen bis hoch in den Himmel zu Ragen. Die Stadtmauer selbst ist mit zahlreichen Fahnen geschmückt, die etwas über die Geschichte der Stadt und ihrer Gilden verraten. Neben der dunkelroten Flagge mit dem Wappen der Liga hängt außerdem die Flagge der Wächter Gaias. Weiters hängt dort als Ehrerweisung die eher dunkle Fahne der Erben von Calighus, einer Gilde die das Leben in der Stadt einst prägte doch schon lange nicht mehr existiert.

Wer den anstrengenden und steilen Weg bezwungen hat findet sich vor einem gewaltigen Tor aus reich verziertem, meterdickem Eibenholz wieder, welches jedoch für alle Besucher geöffnet ist und nur nachts geschlossen wird um Banditen und Gesindel von der Stadt fernzuhalten. Die formale Frage, wer man sei und was das Begehr sowie der Grund des Aufenthalts sei bekommt jeder, der nicht in der Stadt wohnt von einer der beiden Wachen gestelllt. Nach einer kurzen Überprüfung, ob man sich mit der Liga nicht verfeindet hat lassen einen die Wächter ein und heißen einen herzlich willkommen.

Kaum aus dem Staunen über die Stadtmauern heraußen kommt man schon wieder ins Staunen. Unmittelbar nach dem Durchschreiten der Stadttore findet man sich nämlich dem Rathaus gegenüber, welches seit jeher so gut wie ständig im Umbau ist. War es anfangs nur ein provisorisches Holzgestell um den Regen abzuhalten so strahlt es jetzt den Glanz des Reichtums der Stadt aus. Mehrere Stockwerke hoch, gewaltig in den Ausmaßen, gebaut aus Eibe und Marmor mit einem Dach aus Ziegeln die, passend zu der Lichtbrechung der Seen in Eisenoxidrot gehalten sind. Das Gebäude ist mit zahlreichen Statuen von bekannten Luandanern verziert sowie mit viel aufwändigem Stuck.

Wenn man etwas weitergeht, an den Wohnhäusern der Luandaner vorbei, kommt man zu den Schmieden. Da die Schmiede die größte Zunft der Stadt bilden ist auch dieser Gebäudekomplex dementsprechend gut besucht und ausgebaut. Sehr viele Zwerge, aber auch Menschen und einige Vertreter anderer Rassen sind dort zu sehen, meist vor Schweiß triefend und in ihre Arbeit vertieft. Wenn man bei dem schlichten Eisentor vorbeigeht fühlt man sich als würde man gegen einen Wall aus Hitze laufen. Aus den Essen strömt permanent heiße Luft und die Glut bescheint die Umgebung im scheinbar allgegenwärtigen dunklen Rotton.

Ein Stück weiter des Weges wird es gar noch heißer. Auch hier wieder dunkles Rot und schwitzende Zwerge. Dies ist die Schmelze, wo die Erze, welche aus dem Bergwerk nördlich der Stadt stammen zu Barren geschmolzen werden.

Wieder ein Stück weiter glaubt man, sich in den Wald verlaufen zu haben. Man hört lautes Schlagen von Äxten auf Holz sowie das Rasseln der Sägen. Dies ist der ebenfalls gut besuchte Forst der Stadt, der aufgrund von zahlreichen Diebstählen der wertvollen Hölzer im außerstädtischen Forst in die Stadt hinein verlegt wurde. Hier findet man vor allem hochwertige Baumarten wie Eiben, Eschen oder Eichen. Buchen und Birken befinden sich nach wie vor in großer Zahl außerhalb der Stadt.
Direkt neben dem Forst findet sich die vergleichsweise kleine Werkstatt, wo nur vereinzelt Handwerker zu sehen sind die Pfeile, Bögen oder Armbrüste herstellen.

Wo permanent reges Treiben herrscht ist der Bauhof. Unter Brambart Feuerfaust arbeiten sich hier die Konstrukteure Luandas beinahe zu Tode um mit den Bauteilforderungen der rasant wachsenden Stadt mithalten zu können. Um eine schnelle Versorgung mit Ziegeln zu gewährleisten befindet sich die Ziegelei direkt daneben, das Gestein stammt ebenfalls aus dem Gebirge.

Nur wenig besucht, dafür nur von Meistern dieses Handwerks, sind die Weberei, die Sattlerei und die Schneiderei. Um den bestialischen Geruch von den wertvollen Gewändern die hier produziert werden fernzuhalten liegt die Gerberei neben dem städtischen Müllberg etwas außerhalb der Stadt und gut verborgen vor den Augen neugieriger Besucher.

Wenn man von der Schneiderei ein gutes Stück weitergeht kommt man zu einem großen leeren Platz, in dessen Mitte eine Reihe merkwürdig schiefer Häuser, diesmal nicht in rot sondern mehr in purpur, neben denen ein großer Brunnen aus dem Boden ragt. Verschiedenfärbige Dämpfe entsteigen den Kaminen und man hört vereinzelt lautes Knallen. Um die Gefahr eines übergreifenden Brandes zu verringern wurden die umliegenden Gebäude nach dem großen Brand im Jahr 757 nach den Bruderkriegen abgerissen. Dies sind die Laboratorien der Stadt.

Einer dicht bevölkerten Hauptstraße folgend gelangt man ins Innere der Stadt, wo wohl das meiste los ist. Gildenmitglieder erwerben hier ihre Ausrüstungen und Waren. Die Leiter der Marktstände laufen permanent zwischen dem dicht bewachten und ummauerten Stadtlager und den Ausgabetresen umher, während die Schlangen langsam kürzer werden.

Direkt gegenüber des Gildenlagers befindet sich die beliebteste Taverne der Stadt, die Taverne „Zur Flammenden Säule“. Sobald die Sonne den Horizont geküsst hat ist es hier zum Bersten voll. Vertreter aller Altersgruppen, Rassen und Berufe finden sich hier zum Plaudern, Spaß haben und hin und wieder auch für eine Schlägerei. Hier werden jeden Tag mehrere Tausend Goldstücke umgesetzt, vor allem durch den Verkauf von Zwergenbier und fürstlichen Mahlzeiten. Alle Jäger treffen sich hier vor und nach den Jagden um sich zu stärken und zu rasten.

Wenn man in den Westen der Stadt kommt hört man untertags das klirren von Klingen, das Scheppern von Schilden und vereinzelte Zauberformeln die mal laut und mal leise aufgesagt werden. Umrandet von kreisförmig angeordneten Mehlsäcken zur Verhinderung von gröberen Verletzungen trainieren hier einige junge Streiter für ihre bevorstehenden Jagden.

Nach dieser kleinen Führung durch unsere große Stadt erlaubt mir, dass ich euch ein Zimmer in unserem besten Gasthaus „Zur roten Nacht“ bezahle. Hier wohnen all jene, die Luanda gerne besuchen, sich aber nicht entscheiden können hier für immer zu verharren. Doch wer erst einmal ein Luandaner ist, der will nichts anderes mehr sein. Vertraut mir, ich weiß wovon ich spreche!

Wer unser Warenangebot beschauen will kann dies am „Marktstand der schimmernden Wasser von Luanda“ im Forum tun. Rollenspiel-Interessierte können gerne und ohne Anmeldung in unserem Forum, das über den Link in der Gildendarstellung zu erreichen ist, ins Gasthaus „Zur Flammenden Säule“ einkehren und mit uns plaudern.
Wer auf der Suche nach Jagdgefährten ist der wird vermutlich in „Spartas Blumengarten“ auf 118:100, nur 16 Minuten von der Stadt entfernt fündig werden. Dort jagen stets einige Gruppen der Stadt Luanda. Vor der Jagd kann man in unserer Taverne Stufe V eine gute Mahlzeit zu sich nehmen.

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