Lohenfels

[Koordinaten – 143:119]

Lohenfels wurde am 07. Herkas 760 nach der Gründung Palandurs durch die Flamme Endurias gegründet und ist eine der ältesten Städte. Nach langer Zeit wird die Stadt nun wieder von blühendem Leben erfüllt. Die Gilde Fidelis ad Mortem hat sich in der Stadt ausgebreitet und viele unabhängige Jäger und Freunde der Stadt, egal welchen Standes, sind in Lohenfels anzutreffen. Einen Grund zum Feiern und zum Trinken lässt sich in dieser Stadt schnell finden, auch die dazugehörigen Leute.

Ihre Lage ist einzigartig. An drei Seiten umgeben vom hohen Gebirgszug der Eisenwacht, wurde sie kaskadenartig an den Hängen des Gebirges errichtet. Über allem thront die Lohenfels „Akademie zum Strolch- und Halunkentum“. Diese verfügt über mehrere Hörsäle auf der rechten Seite, sowie genügend Wohnräume für die Lehrlinge und Meister auf der linken Seite. In dem großen breiten Turm, der neben der Akademie steht, befinden sich die Wohnräume des Stadtrates und der Ratssaal.

Die einzelnen Ebenen der Stadt werden durch Treppen und Plateaus miteinander verbunden. Der Kern der Stadt wird aus etlichen Gebäuden aus der Gründerzeit unterhalb der Akademie gebildet. Stolz und prächtig ragen sie über die anderen Gebäude hinaus. Je weiter man nach aussen kommt um so neuer und kleiner werden die Gebäude. Am Fuße der Stadt, direkt hinter dem Haupttor ist der große Wochenmarkt zu finden, der durch die Hauptstraße, die durch die gesamte Stadt führt, in zwei Teile geteilt wird. In der Mitte der Stadt, liegt ein großer Park, der von den Stadtbewohnern liebevoll „Vollfässler Aue“ genannt wird. Durch die ganze Stadt fließt ein kleiner Bach, der „Pinkelrinne“ genannt wird, auch wenn selbiges verboten ist. Unterirdisch werden alle Häuser mit Wasser von Zisternen versorgt, die aus Quellen des Bergmassives gespeist werden.

Blickt man aus der Stadt nach Süden, hat man einen herrlichen Blick über das fruchtbare Tal, welches sich immer mehr ausbreitet und schließlich in Wald übergeht. Auch wie in der Stadt, sieht man hier immer geschäftiges Treiben. Jegliche Art von Ackerbau und Viehzucht wird hier betrieben um die Stadt mit Nahrung zu versorgen. Hervorzuheben ist der Hopfen, der hier angebaut wird, er gibt dem „Lohenfelser Schädelbräu“ seinen einzigartigen herben und leicht zitronigen Geschmack.

Der südwestliche Ausläufer der Eisenwacht ist bestens für den Weinanbau geeignet. Hier wird der schwere trockene Rotwein Lohenfelser Gußtropfen“ und der liebliche Weißwein „Lohenfelser Sommerblume“ gekeltert. Folgt man dem südöstlichen Ausläufer des Gebirges, der sehr reichhaltige Vorkommen an Erzen hat kommt man am Ende zu einer Seenplatte die „See der erloschenen Flammen“ genannt wird.